Historische Verantwortung und Aufarbeitung
- Erinnern für die Zukunft
Die Bildungs- und Dokumentationsstelle Pulverfabrik Liebenau in Niedersachsen forscht zu Geschichte und Folgen der Pulverfabrik Liebenau, einem großen NS-Rüstungsbetrieb mit Zwangsarbeit zwischen 1939 und 1945, und leistet umfassende Erinnerungs-, Bildungs- und Gedenkarbeit. Sie hat ihren Sitz in der Gedenk- und Bildungsstätte Liebenau, die 2023 eröffnet wurde und sich am historischen Ort des ehemaligen Arbeitserziehungslagers befindet. Im Zentrum steht die Dauerausstellung „Zwangsarbeit für den Krieg. Die Pulverfabrik Liebenau 1939–1945“, die die Geschichte der Fabrik, der Menschen dort und die technischen sowie gesellschaftlichen Aspekte der Pulverproduktion im Nationalsozialismus darstellt.
Die Dokumentationsstelle bietet Führungen über das historische Werksgelände und durch die Ausstellung an, Workshops, Bildungsprogramme für Schulklassen, Internationale Jugendbegegnungen sowie Unterstützung bei historischer Recherche im Archiv und der Bibliothek. Zudem engagiert sich der Trägerverein seit 1999 in wissenschaftlicher Recherche, Publikationen und Gedenkarbeit, etwa durch die Erschließung von Biografien der Betroffenen, Zeitzeugenarbeit und internationale Begegnungsprojekte.
Für weitere Informationen oder Terminen bezüglich Führungen, Workshops oder Bildungsprogramme für Schulklassen, besuchen Sie bitte die Webseite der Pulverfabrik Liebenau unter
doku-liebenau.de